Die Lichtschreiberin

Mit „Die Lichtschreiberin“ erzählt Almut Adler Packendes über ihre Reisen um die Welt, von ihrem Werdegang zur Fotografin, gibt Einblicke in sich selbst, berichtet Blitzgescheites aus dem Fotometier und schildert Mutmachendes aus ihrer Lebenskrise.

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Das Buch ist als Softcover, Hardcover oder ebook erhältlich.

PRESSEBERICHT

INHALT  |  Seit ihrer Kindheit fasziniert Almut die emotionale Aussagekraft der Bilder – insbesondere die Schwarzweiß-Fotografie. Die Liebe zum Bild veranlasst sie eine Fotolehre zu machen, um dann Grafikdesign zu studieren. Sie beginnt zu schreiben und verbindet die Schreiberei mit der Fotografie und veröffentlicht Foto-Lyrik. Dann entdeckt sie ihre Leidenschaft zum Reisen. Sie durchquert im VW-Bus das vom Schah regierte Persien, fährt durchs wilde Afghanistan, entdeckt den Himalayastaat Ladakh und wagt erste Reiseschritte alleine ins hippiegeprägte Goa in Indien. Fotografie ist für Almut nicht nur Handwerk, sondern ein Weg, Leben in Bildern festzuhalten und um Einblicke zu gewähren. Die Sucht nach Bildern und Erlebnissen treibt sie alleine auf Weltreise – zu einer Zeit, als Internet, Handys und AIDS noch Fremdworte waren, Helmut Schmidt Bundeskanzler war, John Lennon erschossen wurde, der Zauberwürfel die Welt begeistere und die Umwelt verträglich schien. Sie fährt in einen Pickup-Camper 17.000 Kilometer durch Mittelamerika, trifft in Mexico den ungewöhnlichen El Negro, heuert auf Yachten an, macht ihr Steuermannspatent, lenkt Schiffe durch Stürme, begegnet dem Klabautermann, trifft auf einen Wahrsager der ihr Leben kennt und bewahrt in Asien eine Segelyacht vor der Katastrophe. Das Reisefieber lässt sie regelmäßig aus ihrem Alltag ausbrechen, um das Leben aus anderen Perspektiven zu betrachten.
Zwischen Beziehungskontroversen und neuen Lebensinhalten hin und hergerissen führt sie die Suche auf fast alle Kontinente der Erde. Drei Jahre unterrichtet Almut in Somalias Hauptstadt Mogadischu visuelle Kommunikation und bringt erwachsenen Schülern u.a. das Fotografieren bei, produziert die ersten Siebdrucke Somalias, wird konfrontiert mit der brutalen Genitalverstümmlung somalischer Frauen, wird Augenzeugin eines tödlichen Haiunfalls und bringt aus dieser Zeit erstaunliche Erkenntnisse über eine andere visuelle Wahrnehmung mit nach Hause. Zwischen ihren Reisen liegen Zeiten beruflichen Wandels, durch rasante Entwicklungen der Technik. Im gereiften Alter wird die Fotografin abrupt von der analogen Bilderwelt in das digitale Zeitalter katapultiert, vom Negativ zur RAW-Datei. Sie verliert ihre Anstellung, geht durch harte, arbeitslose Zeiten, bekommt keine staatliche Unterstützung, muss ihre Wohnung aufgeben, findet jahrelang keinen Job und verliert wichtige Menschen. Almut fällt ganz tief und sieht sich schon unter den Isarbrücken. Sie läuft alleine den Jakobsweg, um Klarheit über sich zu gewinnen. Erst der Workshop einer bekannten Fotografin entfacht ihren beruflichen Ehrgeiz neu. Die Liebe zur Fotografie weist ihr den Weg.  Sie wird Autorin von sechs Fotofachbüchern und findet dadurch zu ihrer wahren Berufung.
Diese spannende, fotobiografische Erzählung ist mit vielen s/w-Fotos unterlegt und zeigt nicht nur Bild begeisterten Menschen, dass es sich immer wieder lohnt, etwas Neues  anzufangen – auch wenn zu Beginn noch unklar ist, wohin die Reise führt.


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