Casa del Aguila

Ein andalusisches Landhaus in Meernähe

In Andalusien verwirklichte die Fotografin Almut Adler nach eigenen Plänen ihren Traum von einer Finca in Spanien. Das etwa um 1780 erbaute Casa del Aguila liegt am Rande des winzigen Dorfes Grima in leichter Hanglage. In einem terrassenförmig angelegten Steingarten blühen Hibiskus, Calas und Oleander, dort wachsen Orangen-, Zitronen-, Feigen-, Granatapfel- und Mangobäume, die das ganze Jahr über frisches Obst liefern. Eine Steintreppe durch den Garten führt zum oberen Ortsteil von Grima. Palmen, Olivenbäume, Bougainvilleen, Oleander und Jasmin umgeben das Haus und verleihen ihm das mediterrane Flair.


Der Steingarten und angrenzende Nachbarhäuser


Von der Dachterrasse des Casa del Aguila hat man herrliche Ausblicke auf die Ausläufer der Sierra Nevada und kann dort in der Lounge-Ecke seinen Abenddrink genießen.


Die Veranda vor dem Patio ist selbst im heißen Hochsommer zur Mittagszeit der kühlste Ort im Außenbereich. Dort in der Hängematte zu schaukeln, oder sich im hauseigenen Pool zu erfrischen, ist der Innbegriff südländischer Lebensart.

Der Innenhof (Patio)


Der große Innenhof ist von einer uneinsehbaren Natursteinmauer umgeben und mit vielen mediterranen Pflanzen begrünt. Der spanische Patio ist das Open-Air-Wohnzimmer der Spanier, hier wird in den Sommermonaten gelebt. Im Patio und im Poolbereich davor findet man alles, was ein Leben im Freien angenehm macht. Ein Tisch für 6 Personen, Hängematten, Liegestühle, Sonnenschirme, Sonnensegel und eine gemütliche Lounge-Ecke.

Wohnraum & Esszimmer

 
Der ebenerdige Wohn- und Eßbereich geht ineinander über. Eine gemütliche Sofaecke im Wohnraum lädt sofort zum verweilen ein. Das Eßzimmer hat einen großen Holztisch und bietet bei weniger schönem Wetter Platz für 6 Personen. Das Haus besitzt alle technischen Errungenschaften, die einen Aufenthalt so angenehm wie möglich machen – zwei Klimaanlagen, Geschirrspüler, Waschmaschine, Espressomaschine, deutsches TV, Steroanlage und Wlan Anschluss im ganzen Haus und im Patio.

Die Küche


Die andalusisch geflieste Küche ist der Wirkungsbereich unserer Köchin Jutta, die keine Wünsche offen läßt. Im Patio befindet sich zudem eine Außenküche und ein Gas-Barbecue-Grill. Vor der Küche im überdachten Patiobereich  befindet sich zudem ein Eßplatz für 4 Personen.

Schlafzimmer & Bäder


Das Casa del Aguila verfügt über 3 private Schlafzimmer. Das größte Schlafzimmer befindet sich unter dem Dach und hat eine Klimaanlage. Hier befindet sich ein King-Size-Bett (160×200) und ein Bad en suite mit Dusche + WC. Über eine Treppe ist das Zimmer separat zugänglich und hat eine eigene Dachterrasse.


Eine Etage tiefer befindet sich ein Schlafzimmer mit 2 Einzelbetten und einem angrenzenden Duschbad mit WC.


Das Schlafzimmer im unteren Wohnbereich hat eine Klimaanlage und ein großes Einzelbett (135×200). Dusche und WC befinden sich außerhalb im Patio.
Vor allen Zimmern des Hauses sind Fenstergitter und Moskitonetze angebracht, so daß man die Nächte in kühleren Monaten sicher bei geöffnetem Fenster schlafen kann.
** Die Schlafräume des Casa del Aguila können nur belegt werden, wenn die anderen, adäquaten Schlafquatiere im Ort belegt sind.

Die Umgebung von Grima

 
Bars oder Restaurants sucht man in Grima vergeblich, hier wohnt die Natur pur. Ein Streifzug durch das nahe gelegene Flußbett (Rambla), läßt das Herz eines Naturliebhabers höher schlagen (Fotos). In diesem Biotop leben Wasserschildkröten, Dachse, und Füchse. Auch seltene Vogelarten wie Wiedehopfe, Bienenfresser und weiße Reiher sind hier beheimatet. Typisch für diese Region sind die in Sandstein gegrabenen Höhlenwohnungen, die teils verlassen sind. In letzter Zeit haben sie aus Gründen der Energieeinsparung wieder Hochkonjunktur, denn im Inneren herrscht immer eine gleichbleibende Temperatur von ca. 18° C. In der nördlichsten Region Andalusiens findet man Orte, die auf nur wenigen Landkarten verzeichnet sind – so wie das Minidorf Grima.


Dieser Ort hat sich seinen liebenswert unperfekten Charme erhalten und einige Künstler dorthin verschlagen. Im Nachbarort Molino el Tarhal gibt es ein Höhlen-Restaurant mit empfehlenswerter Küche. Die Gegend ist zudem ein beliebtes Ziel für Naturfans, Wanderer und Mountainbiker.

Die nächsten Stände


Die nächsten Strände sind alle in nur 10-20 Autominuten erreichbar. In San Juan de los Terreros gibt es viele hübsche Strände mit weitläufigen Sandstränden, oder kleinen, verschwiegenen Badebuchten. Noch ein paar Kilometer weiter in nördlich in Richtung liegen kurz vor Aguilas die schönsten Badebuchten – Cala Carolina und Cocedores (Foto).

NÄHERE AUSFLUGSZIELE
Diese Orte sind nicht weiter als 80-100 km von Grima entfernt und einen Besuch wert. Das Bergdorf Vélez Blanco in der Sierra Maria, das Städtchen Lorca mit seiner hübschen Altstadt und einer sehenswerten Burg, oder die Provinzstadt Cuevas del Almanzora mit dem herben Charme einer ehemals florierende Minenstadt. Hier findet Dienstags und Donnerstags ein Wochenmarkt auf dem Burgplatz statt. Sehenswert ist in Cuevas del Almanzora eine Besichtigung des Höhlen-Museums und eine Fahrt entlang des ausgetrockneten Flusses Almanzora in Richtung Calgüen. Dort befinden sich historische Höhlenwohnungen in Sandsteinfelsen, z.T. über mehrere Stockwerke. Das idyllische weiße Bergdorf Mojácar hat seinen eigenen Reiz, besonders bei Nacht. Dort gibt es romantische Gassen, viele Bars und Restaurants – leider im Sommer auch viele Touristen.

Der Naturpark Cabo de Gata


Der Naturpark Cabo de Gata hat den schönsten Küstenstreifen dieser Region zu bieten – mit ausgedehnten, feinsandigen Stränden und herrlichen Badebuchten mit ausgezeichneter Wasserqualität. Diese Strände zählen wohl zu den schönsten an der gesamten Mittelmeerküste. Kleine Orte wie Agua Amarga, Las Negras, La Isleta del Moro (Foto)und San José haben sich noch ihren verträumten Charme erhalten – Seelenbalsam für gestresste Großstädter. Sehenswert ist auch das alte Goldgräberdorf Rodalquilar und eine Fahrt entlang der Küstenstraße.

Anfahrt nach Grima

Ungefähre Fahrtzeiten mit einem Mietauto von den Flughäfen bis nach Grima.
Almería = 1 Std. | Murcia = 1,5 Std. | Alicante = 2 Std. | Granada = 2 Std. | Málaga = 3,5 Std. | Valencia = 4 Std. | Jerez de la Frontera = 6 Std. | Barcelona = 8 Std.
Ein Auto ist unbedingt erforderlich. Mietautos gibt es an jedem Flughafen. Günstiger ist es jedoch, vorher einen Mietwagen online zu buchen.

Die Geschichte des Casa del Aguila

Anhand der Mauerstruktur und einem historischen Fund im Anwesen, wurde das Haus nachweislich auf eine Erbauungszeit zwischen 1780/1790 geschätzt. Um diese Zeit grassierte in dieser Gegend eine Cholera-Epedemie, die sich bis nach Lorca erstreckte. Aus Angst vor Ansteckung durften infizierte Personen ihre Häuser nicht verlassen. Andere Dorfbewohnern versorgten die Erkrankten täglich durch eine dafür geschlagene Maueröffnung. So entstanden die typischen „Cholera-Löcher“ in den Häusern – kleine Luken, durch die Erkrankte mit Essen versorgt wurden. Grima war stets ein Dorf der Landarbeiter, daher eher unbedeutend und arm. Mündlichen Überlieferungen der Dorfbewohner ist der Ortsname maurischen Ursprungs, die genaue Bedeutung weiß heute leider niemand mehr.

 

Zwischen 1850 und 1900 blühte in der Region um Cuevas del Almanzorader Handel mit Edelmetallen. Überall in der Gegend höhlten Minen die Berge aus und metallverarbeitende Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden. An den umliegenden Berghängen sind auch heute noch eine Vielzahl ruinöser Minen zu sehen. Die Region war reich an Silber-, Eisen- und Kupfervorkommen – und wasserreich. Bevor der Rio Almanzora zu einem großen Stausee ausgetrocknet wurde, fuhren dort große Schiffe mit Edelmetallen beladen, die den gesamten Mittelmeerraum versorgten. Nachdem 1910 der Metallabbau modernisiert wurde, gehörte die Provinz Almeria mit einem Schlag zu der ärmsten Region Europas. Die voranschreitende Industrialisierung und der Fortschritt blieben in dieser Gegend unbeachtet und die Franco-Diktatur trieb das Volk in Hungersnot und bittere Armut. So „erblickte“ Grima erst im Jahr 1960 das elektrische Licht der Welt und seit 1972 floß erstmals in den Häusern Wasser aus der Leitung.

Mit dem Hauskauf und den damit verbundenen Umbauten des Hauses wehte im Jahr 1997 plötzlich ein Wind der Modernisierung durch das alte Gemäuer. Obwohl das Casa del Aguila über 30 Jahre leer stand, besaß es eine gute Bausubstanz und die drei Dächer waren, bis auf eines, in sehr gutem Zustand. An dem kleinen, aber für damalige Verhältnisse nicht unbescheidenen Bauernhaus, wurde in der Vergangenheit angebaut und aufgestockt. Der Name Casa del Aguila  leitet sich vom Familiennamen der Besitzerin ab, Adler = Aguila. Doch auch der nahe liegende Berg Aguilón= Adlerberg und die Stadt Aguilas= Adler (Plural), veranlassten zu diesem Hausnahmen. Beinahe eine mystische Bedeutung bekommen 2 Funde, die Almut Adler auf ihrem Grundstück fand – eine militärische Gürtelschnalle mit einem Adlersymbol aus dem 1. oder 2. Weltkrieg und eine alte Bierflasche mit dem Namen Aguila und einem Adler-Logo. Dieses Haus scheint auf die neue Eigentümerin gewartet zu haben…
Die Architektur versetzter Pultdächer, die Raumaufteilung und unterschiedlichen Ebenen im Wohnbereich sind typische Merkmale für andalusische Landhäuser. Im Laufe des Lebens eines Campesinos (Landarbeiter) wurde ein Wohnhaus immer wieder vergrößert, aufgestockt oder angebaut. Das verleiht diesen Fincas ihr typisch verschachteltes Aussehen. Während des Immobilienbooms Anfang 2000 wurden viele traditionelle Fincas und Cortijos abgerissen und durch nichtssagende Neubauten ersetzt. Leider erkannten die wenigsten andalusischen Landbewohner, welche Werte sie dadurch für immer zerstörten.

Über uns

Urlaub und Freizeit gehören zu den schönsten Zeiten des Jahres, die wir genussvoll, harmonisch, entspannt oder kreativ verbringen wollen. Urlaub heißt auch, neue Energie auftanken, andere Wege gehen und Zeit haben, sich wieder selbst zu spüren und frei zu fühlen. Das funktioniert am besten fernab von Trubel und Ablenkung – in der Stille der Natur.
Hier, im eher unbekannten Teil Andalusiens, bietet das Casa del Aguila als Veranstaltungsort etwas Besonderes. Individualität und Gastlichkeit werden hier groß geschrieben – denn nur wer sich wohl fühl, wird diese Zeit zu seinen positiven Urlaubserlebnissen zählen.

   
Almut Adler | Veranstalterin            Jutta Groß | Köchin                         Oscar | Haushund (lieb)

FÜR ALLEINREISENDE, DIE NICHT ALLEIN SEIN WOLLEN
Dank langjähriger Erfahrungen können wir als Veranstalter von Fotoworkshops auf vielerlei Wünsche eingehen, Fragen beantworten und als Tourguide zur Verfügung stehen. Dies gilt im Besonderen für Teilnehmer eines Einzel-Workshops. Hier ist man als Person nicht alleine. Wer sich aber gerne mal zurück ziehen möchte, dem stehen genügend idyllische Plätzchen im Casa del Aguila zur Verfügung. Wir sind stets bemüht, den Bedürfnissen eines jeden Teilnehmers gerecht zu werden.
Im Veranstaltungsort Grima findet jeder ein sauberes Zimmer vor. Ein bequemes Bett und ein Bad sind  ebenso selbstverständlich, wie hervorragendes Essen, gute Weine, Spass und Herzlichkeit.

Hasta luego . . .

Kontakt

Telefon                     0034-950-699 940
Mail                          barrio74@icloud.com

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Fotos © Adler | Fotovisuelle

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